Diese Liebe
“…doch unsere Liebe zu den Baskets muss wie ein Fels in der Brandung bestehen!”
Gestern war das letzte Spiel der Saison 2011/11 für die Baskets. Keine Playoffs dieses Jahr, ein halbes Jahr Sommerpause, einfach fürchterlich. Es war eine grausame Saison, und die Halle war total leer gestern. Und trotz der vergangenen Saison war der schönste Moment doch gestern beim letzten Spiel. Bei der Choreo vor dem Spiel hatte ich so eine Gänsehaut, und ich musste mich wirklich zusammenreißen, dass mir nicht die Tränen kommen. Der Supporters Club Bonn hat davor einen Flyer verteilt mit Hinweisen zur Choreo und sowas, und ich zitiere jetzt einfach mal:
…sind die Bonner Fans jedoch in einem Gedanken vereint: Unseren Verein, die Telekom Baskets Bonn, auf seinem Weg zu begleiten, allen Hindernissen und Widrigkeiten, allen Durststrecken und Krisen zum Trotz! Denn auch nach mancher Wandlung seit dem Umzug in die neue Heimat lebt dieser Club doch nach wie vor in großem Maße von seinen Fans – vielmehr als andere Vereine im Deutschen Basketball und diese Stärke darf ihm und uns niemals genommen werden!
Muss ich dazu noch irgendwas sagen? Bevor ich gestern Abend losgefahren bin zur Halle, hat meine Schwester mich gefragt ob ich denn dann heulen würde, weil es das letzte Spiel ist. Als ich “Vielleicht” geantwortet habe, meinte sie, ich würde mich da viel zu sehr reinsteigern. Aber ist das reinsteigern? Ich liebe diesen Verein einfach, und ich glaube man kann das nicht verstehen wenn man das nicht selber kennt. Die Gießen 46ers haben gestern Abend zwar ihr letztes Spiel verloren, den Klassenerhalt aber trotzdem geschafft und als ich dann nach dem Spiel SMS von Jonathan bekommen habe, da habe ich sogar über’s Handy seine Liebe zum Verein gespürt. (Sein Blog ist übrigens hier.) Egal was passiert, ob das Team jetzt die Playoffs verpasst oder absteigt oder was auch immer, man hält trotzdem weiter zur Mannschaft.
Wir blieven he, wat och passeet!
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